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„Am Ende habe ich die Rückenschmerzen und die das Geld“Titel hier eingeben

Vor kurzem erschien folgender Artikel in der Wirtschaftswoche:

„Am Ende habe ich die Rückenschmerzen und die das Geld“

Dazu hab ich was zu sagen:
Was der Interviewte in dem erwähnten Artikels vielleicht wirklich sagen wollte oder auch nicht:

Es ist nicht alles innovativ was ein solches Etikett trägt, wenn es nur die Technik ändert, aber auf einer unveränderten Wirtschaftsweise beruht.

  1. Beispiel: Roboter für die Feldarbeit, wenn weiterhin Gülle und Kunstdünger ausgebracht werden, die nicht ein einziges Gramm Humus erzeugen, welches aber für ein gesundes Pflanzenwachstum unerlässlich ist. Weil ein Boden voller Leben ein gutes Leben darüber sichert. Schließlich ist die Hauptlebensform dieses Planeten die Symbiose.
    Im übrigen sollte man sich mal erkundigen, wie viel Mutterboden auf unseren Feldern überhaupt noch vorhanden ist……

2. Beispiel: Kampfroboter anstatt Kriege endlich zu beenden. Denn es ist ein Irrtum, (der sich auch in vielen Zukunftsvisionen wie „Star Wars“, ja sogar „Star Trek“ oder anderen zeigt) dass sich eine raumfahrende Spezies leisten könnte, so riesige Mengen an Ressourcen, auch menschliche Intelligenz für sinnlose Zerstörung zu vergeuden. Aber das gilt inzwischen auch für rein irdische Probleme, auch wenn das den meisten vermutlich noch nicht bewusst ist.

Wenn sogenannte Innovationen ausschließlich dem Prinzip „immer mehr Geld“ aus Dividenden und Spekulation für wenige auf der einen Seite immer mehr Ausbeutung (ich weiß, dieses Wort ist inzwischen eher unbeliebt) auf der anderen Seite steht. Und eben nicht der Befreiung des Menschen von wenig kreativer oder körperlich schwerer Arbeit dient. Und somit nicht die Möglichkeiten schafft, die eine bessere Chance für eine Gestaltung einer lebenswerten Zukunft für unsere Kinder und Enkel schafft.

  1. Beispiel: Permakultur. Wenn sich das Klima ändert, und das wird es unweigerlich, weil die Annahme unseres seit 8.000 bis 10.000 Jahren herrschenden gemäßigten Klimas als „normal“ zu betrachten, beim Blick auf die vergangenen 3 Mrd Jahre unwahrscheinlich wird. Sollten wir also auch nur 1,5 Grad globale Erwärmung (Bitte zu beachten: im Durchschnitt!!!), dann ist unser gemäßigtes Klima obsolet (eher subtropisch dann) und alles Wissen über unsere „gemäßigte Permakultur“ auch.

Was das mit BGE zu tun hat? Alles und nichts. Nichts, weil wir heute schon über so vieles nachdenken müssten, aber angeblich keine Zeit dafür haben, obwohl wir wissen, dass wir sowieso nur die Zeit haben, die wir uns nehmen. Und alles, weil die Zeit drängt und mit einem BGE vielleicht die Chancen steigen, dass mehr Menschen nicht nur drüber nachdenken, sondern aktiv dafür etwas tun.

Wäre wohl so ganz nebenbei auch für das BGE wichtig…..